Elternrechte beim Kita/OGS-Essen stärken: AfD-Initiative im Rat abgelehnt

Im Schulausschuss der Stadt Iserlohn stand ein Antrag der Grünen zur Debatte, der die Verwertung von Lebensmittelüberschüssen in Kitas und der OGS regeln sollte. Das Ziel der Grünen: Übrig gebliebene Mahlzeiten sollten pauschal an externe Einrichtungen gespendet werden.

Wir als AfD-Fraktion haben diesen Vorschlag durch einen gezielten Erweiterungsantrag mündlich ergänzt, um die Interessen der Iserlohner Familien zu wahren. Unser Standpunkt ist klar: Da die Eltern die Verpflegungsleistungen finanzieren, müssen sie auch das Erstzugriffsrecht auf nicht verzehrte Portionen haben. Sei es als Snack für die Kinder am Nachmittag oder zur Mitnahme nach Hause.

Das Abstimmungsverhalten im Ausschuss sprach jedoch Bände: Während die Grünen auf ihre externe Lösung beharrten, wurde unser bürgernaher Ergänzungsantrag von der Mehrheit abgelehnt. Lediglich die drei Stimmen unserer AfD-Fraktion machten sich für die direkte Entlastung der Eltern stark.

Für uns bleibt es eine Frage der Vernunft: Bevor komplexe Logistik für externe Spenden aufgebaut wird, sollten die Menschen vor Ort profitieren, die das System finanzieren. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass in Iserlohn, Letmathe und allen Ortsteilen der Elternwille wieder mehr Gewicht bekommt.