Antrag zur Prüfung der Einführung einer Dokumentenausgabebox
Wir beantragen einen Prüfauftrag zur Einführung einer Dokumentenausgabebox in Iserlohn, um den Bürgerinnen und Bürgern die selbstständige Abholung von Personalausweisen und Reisepässen außerhalb der regulären Öffnungszeiten zu ermöglichen. Die Verwaltung soll hierzu die technische Machbarkeit, die Integration in bestehende Fachverfahren sowie die voraussichtlichen Investitions- und Betriebskosten ermitteln. Ziel ist eine spürbare Entlastung des Bürgerservices sowie die Vermeidung von Wartezeiten und zusätzlichen Terminen, was sich bundesweit bereits in über 100 Kommunen erfolgreich bewährt hat.
Antrag zum Schutz des Stadtwaldes als kulturelles und ökologisches Gut
Wir beantragen die offizielle Anerkennung und den dauerhaften Erhalt der städtischen Waldflächen Iserlohns als prägendes Natur- und Kulturgut , um deren essenzielle Funktionen für das Klima, die Biodiversität und die Naherholung langfristig zu sichern. Durch die Bindung von Waldumwandlungen an strenge Voraussetzungen sowie an eine transparente Bürgerbeteiligung schützen wir die lokale Trinkwassergewinnung und bewahren das Ökosystem vor dem Zugriff kurzfristiger Einzelinteressen. Ziel ist der verlässliche Schutz der „Waldstadt“ als zentraler Bestandteil der Daseinsvorsorge , ohne dabei zukünftige, im öffentlichen Interesse liegende Entwicklungsmöglichkeiten prinzipiell zu blockieren.
Antrag auf Aufstellung eines Verkehrsspiegels
Wir beantragen die zeitnahe Aufstellung eines geeigneten Verkehrsspiegels im Kreuzungsbereich Brändströmstraße / Teichstraße, um die dortige unübersichtliche Verkehrssituation zu entschärfen. Da die bauliche Situation einen ausgeprägten toten Winkel erzeugt, ist die Einsicht auf den querenden Radweg für abbiegende Fahrzeuge massiv eingeschränkt. Mit dieser kostengünstigen und schnell umsetzbaren Maßnahme bezwecken wir eine spürbare Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie eine gezielte Senkung des Unfallrisikos für vulnerable Radfahrer.
Antrag zur Aufnahme der „Waldstadt Iserlohn als kulturelles Gut von besonderer städtischer Bedeutung“ in die städtische Satzung
Wir beantragen die Aufnahme der „Waldstadt Iserlohn“ als kulturelles Gut von besonderer städtischer Bedeutung in die Satzung, um unsere rund 2.500 Hektar Waldfläche dauerhaft rechtlich abzusichern. Zukünftig sollen Änderungen der Flächennutzung sowie der Abschluss von Pachtverträgen gemäß § 4 GO NRW ausschließlich mit einer qualifizierten 2/3-Mehrheit des Rates beschlossen werden können. Unser Ziel ist der Schutz der sauerländischen Identität und der Erholungsräume vor kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen oder ideologisch motivierten Eingriffen.
Antrag zur Neufassung der Satzung über die Finanzierung der Personalkosten der Ratsfraktionen und Ausstattung
Wir beantragen eine Neufassung der Satzung zur Personalkostenfinanzierung, um die monatlichen Zuwendungen auf einheitlich 530 € pro Ratsmitglied festzusetzen und bei maximal 30 Mandaten zu deckeln. Auf Basis einer konsequenten Einordnung in die Entgeltgruppe E9 erzielen wir dadurch eine signifikante Haushaltsentlastung mit einer Einsparung von rund 43 %. Unser Ziel ist eine effiziente und transparente Mittelverwendung durch die Begrenzung auf 70 Fraktionssitzungen jährlich sowie eine sachgerechte Pauschale für die digitale Ratsarbeit.
Antrag zur Abschaffung des dritten stellvertretenden Bürgermeisters
Wir beantragen die sofortige Abschaffung des rechtlich nicht zwingend vorgeschriebenen dritten stellvertretenden Bürgermeisters, um die jährlichen Repräsentationskosten von bis zu 12.000 Euro einzusparen. Dazu fordern wir eine entsprechende Änderung der Hauptsatzung der Stadt Iserlohn. Die freiwerdenden Mittel sollen vollständig und zweckgebunden zur Reduzierung der Essensgebühren in Kitas und Offenen Ganztagsschulen eingesetzt werden, um Familien direkt zu entlasten.
Antrag zur Einführung eines KI-gestützten Chatbots auf der städtischen Homepage www.iserlohn.de
Wir beantragen die Prüfung der technischen und finanziellen Voraussetzungen für die Einführung eines KI-gestützten Chatbots auf der städtischen Homepage www.iserlohn.de. Mit dieser Maßnahme orientieren wir uns am erfolgreichen Praxisbeispiel des Märkischen Kreises, um eine 24/7-Erreichbarkeit der Verwaltung zu gewährleisten und den Digitalisierungsstand anzugleichen. Ziel ist die spürbare Entlastung der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Etablierung eines modernen und bürgernahen Images der Stadt Iserlohn.