Welche zusätzliche Unterstützung bringt eine Koordinationsstelle für den Ganztag und was kostet sie Iserlohn auf Dauer?
Mit unserem Antrag vom 8. Oktober 2026 wollen wir prüfen lassen, ob eine Teilnahme am ESF-Plus-Bundesprogramm „Ganztag in Bildungskommunen“ fachlich und wirtschaftlich sinnvoll ist. Im Mittelpunkt steht die Abstimmung zwischen Schulen, Jugendhilfe, Trägern und Vereinen.
Die Verwaltung soll klären, wie viele zusätzliche Stellen gebraucht würden und welche Aufgaben sie gegenüber den bestehenden Strukturen im Jugendamt und der OGS-Steuerungsgruppe übernehmen könnten.
Für einen Projektstart 2027 betrachtet der Antrag einen Förderzeitraum bis spätestens 30. Juni 2029 und nennt eine Aufteilung von 40 Prozent Bundesanteil und 60 Prozent städtischem Eigenanteil. Wir wollen wissen, welche Kosten daraus entstehen und ob Landes- oder Stiftungsmittel den Eigenanteil ganz oder teilweise decken könnten.
Ebenso wichtig ist die Zeit danach: Welche Folgekosten hätte eine Weiterführung der Stellen? Und welche Kontakte zum Projektträger oder zur Beratungsstelle REAB NRW bestehen bereits?
Bevor Iserlohn über eine Teilnahme entscheidet, brauchen wir eine nachvollziehbare Abwägung von Nutzen und dauerhaften Kosten. Gute Ganztagskoordination soll Familien zugutekommen und langfristig finanzierbar sein.