Anfragen

Anfrage zur Transparenz bei überplanmäßigen Aufwendungen und kostenintensiven Einzelfällen in der Kinder- und Jugendhilfe

Wir fordern von der Stadtverwaltung eine detaillierte Aufschlüsselung der überplanmäßigen Ausgaben im Bereich der Jugendhilfe (SGB VIII), um die wachsenden finanziellen Belastungen durch stationäre Hilfen und unbegleitete minderjährige Ausländer transparent zu machen. Durch die Abfrage konkreter Fallzahlen und der Höhe realisierter Kostenerstattungen von Bund und Land wollen wir die strukturellen Haushaltsrisiken für Iserlohn identifizieren und bewerten. Unser Ziel ist die Etablierung eines erweiterten Controllings und frühzeitiger Risikoanzeigen, um die Planungssicherheit des städtischen Haushalts angesichts unvorhersehbarer Kostensteigerungen in der Jugendhilfe zu sichern.

Anfrage zur Analyse der Gewerbeentwicklung, Fördermittelnutzung und Flächenverfügbarkeit im Vergleich zum Märkischen Kreis

Wir fordern von der Stadtverwaltung eine umfassende statistische Aufarbeitung der Gewerbe- und Steuerentwicklung der Jahre 2020 bis 2025, um eine fundierte Grundlage für die Haushaltsberatungen 2026 zu erhalten. Durch die detaillierte Abfrage von Gewerbeanmeldungen, dem Stand der Flächenerschließung sowie dem Erfolg bei der Akquise von Fördermitteln wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit Iserlohns im regionalen Vergleich transparent machen. Unser Ziel ist es, potenzielle Standortnachteile zu identifizieren und eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik sicherzustellen, die auf belastbaren Zahlen der IHK und IT.NRW basiert.

Anfrage zur Implementierung von „ABC-Klassen“ und vorschulische Sprachförderung in Iserlohn

Wir fordern von der Stadtverwaltung eine umfassende Darlegung, wie die neuen landesweiten Vorgaben zur vorschulischen Sprachförderung („ABC-Klassen“) lokal umgesetzt werden, um die Überlastung unserer Schulen durch mangelnde Deutschkenntnisse zu verhindern. Durch die Abfrage von Daten zur Herkunft und den Sprachkenntnissen der Eltern sowie des resultierenden Personalbedarfs wollen wir sicherstellen, dass betroffene Kinder bereits vor dem regulären Schulstart gezielt gefördert werden. Unser Ziel ist es, die Bildungsqualität an Iserlohner Schulen zu sichern, die Integration durch frühzeitige Sprachkompetenz zu stärken und die notwendigen finanziellen sowie personellen Ressourcen vom Land NRW einzufordern.

Überprüfung der Eignungskriterien und Sicherstellung des Kindeswohls bei der Auswahl von Pflegeeltern

Wir fordern von der Stadtverwaltung eine detaillierte Darlegung der Prüfverfahren für Pflegeeltern, insbesondere im Hinblick auf deren psychologische Belastbarkeit und die lückenlose Kontrolle der zweckgebundenen Verwendung von Versicherungszuschüssen. Durch die Abfrage konkreter Auswahlkriterien, wie medizinische Gutachten und Nachweise zur finanziellen Leistungsfähigkeit, wollen wir sicherstellen, dass Pflegekinder in einem stabilen und sicheren Umfeld aufwachsen. Unser Ziel ist die Minimierung von Risiken im Jugendhilfesystem sowie die Gewährleistung höchster Transparenz bei der Überwachung der Versicherungspflicht und der staatlichen Transferleistungen.

Stellungnahme zu Vorfällen und Sicherheitsmängeln im Kontext der GD-Landesvorstandsgründung im Saalbau Letmathe

Wir fordern vom Bürgermeister eine klare Positionierung zu den Straftaten und Sicherheitsverletzungen, die sich im Umfeld der Gründung des Landesvorstands unserer Jugendorganisation ereignet haben. Angesichts von Sachbeschädigungen, tätlichen Angriffen auf Abgeordnete und einem erneuten Versagen der IT-Sicherheit verlangen wir Auskunft über eingeleitete Strafanzeigen sowie die Überarbeitung des städtischen Sicherheitskonzepts. Unser Ziel ist der Schutz unserer Mandatsträger vor politisch motivierter Gewalt und die Sicherstellung, dass sensible Ratsdaten nicht durch mangelhafte IT-Infrastrukturen gefährdet werden.

Statistische Erfassung und methodische Auswertung von Vornamen neugeborener Kinder in Iserlohn

Wir fordern von der Stadtverwaltung eine detaillierte Auskunft über die Erhebung und Clusterung von Vornamenstatistiken, um Verzerrungen durch unterschiedliche Schreibweisen desselben Namens (z. B. bei „Mohammed“) zu vermeiden. Durch die Abfrage der Geburtenzahlen der letzten fünf Jahre und die Prüfung methodischer Anpassungen wollen wir die Datenbasis für demografische und integrationspolitische Fragestellungen präzisieren. Unser Ziel ist es, eine transparente und fachlich fundierte Informationsgrundlage zu schaffen, die das öffentliche Interesse an einer realitätsgetreuen Abbildung der Namensverteilung in Iserlohn bedient.