Diakonie Mark-Ruhr weicht unseren Fragen aus

Die Diakonie Mark-Ruhr weicht unseren Fragen aus, doch das eigene Kita-Konzept spricht Bände.

Die Diakonie Mark-Ruhr veröffentlichte am 19.05.2026 eine Stellungnahme zu unserem jüngsten Beitrag. Darin wird der Inhalt des sexualpädagogischen Konzepts der Kita „Ein Haus für alle Kinder“ (Gerlingser Platz) mit Worthülsen wie „Kinderschutz“ und „Ich-Identität stärken“ verharmlost. Für die AfD-Fraktion Iserlohn ist das reines Blendwerk.

Fakt ist: Die Diakonie weicht den konkreten Vorwürfen aus.

Im offiziellen Konzept der Kita (Stand 29.05.2024) stehen nach wie vor folgende Passagen im Klartext:

„Durch Rollen- und Doktorspiele entwickeln Kinder ihre eigene Identität und lernen ihren Körper spielerisch kennen.“

Weiter heißt es dort explizit über die kindliche Entwicklung:

„Entwicklung des Selbst, Beherrschen des Schließmuskels: festhalten und loslassen als lustvoll empfinden, Möglichkeit sich selbst Lust zu verschaffen.“

Zudem wurden feste Verhaltensregeln für Doktorspiele in der Kita definiert (u. a. Einverständnis aller Beteiligten, jederzeitiges Beenden, keine Gegenstände in Körperöffnungen).

Die Diakonie geht in ihrer Erwiderung mit keinem einzigen Wort auf diese konkreten Zitate ein. Stattdessen flüchtet man sich in allgemeine Floskeln über den Schutzauftrag.

Fragen, die sich Eltern in Iserlohn jetzt stellen müssen:

🔵 Ist das die „altersgerechte sexuelle Bildung“, die unsere Kleinsten im U3- und Ü3-Bereich in städtisch geförderten Einrichtungen brauchen?

🔵 Oder handelt es sich hier genau um die Frühsexualisierung, die die AfD seit Monaten scharf kritisiert?

Die AfD-Fraktion Iserlohn bleibt für Sie dran.

Wir haben bereits eine umfassende Ratsanfrage zu den sexualpädagogischen Konzepten aller Iserlohner Kitas eingereicht. Wir fordern von der Stadtverwaltung und den Trägern kompromisslose Transparenz statt weiterer Ausweichmanöver.